Die Geschichte des DTFB:

Anfang der sechziger Jahre begannen sich quer durch Deutschland eine Vielzahl von begeisterten Tischfußballspielern zu Vereinen zusammen zu schließen. Innerhalb weniger Jahre wurden Ligen gegründet und es entstanden die ersten Landesverbände.
Die Tischfußballhochburgen dieser Zeit lagen in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland. Im Jahre 1967 wurde auf Initiative der Bild-Zeitung eine erste Deutsche Meisterschaft ausgetragen.
Als Austragungsort wählte man damals das Städtchen Braunlage im Harz. Erstmals begegneten sich dabei Tischfußball begeisterte Jugendliche aus allen Teilen
Deutschlands. Sie stellten verwundert fest, dass es viel mehr aktive Spieler und Vereine gab als bisher angenommen.
Am 20. Juni 1969 war es dann so weit. In Verbindung mit der 3. Deutschen Tischfußballmeisterschaft, die in der Carl Diem Halle in Mannheim stattfand, wurde zur Gründung des Deutschen Tischfußballbundes aufgerufen.
Ein Deutscher Bundesverband entstand - eine neue Sportart war geboren.
Als 1. Vorsitzender wurde Josef Lang aus Alfter bei Bonn gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder waren Alfred Prinz (Hüttigweiler), Dieter Rech
(Uchtelfangen), Günter Schartmann (Aachen), Günter Schubert (Gelsenkirchen), Wolfgang Tietge (Walldorf) und Alfred Schränkler (Hockenheim). Schon Anfang der siebziger Jahre gab es Ländervergleichskämpfe in der Schweiz, Belgien und Holland.

Im Jahre 1978 wurde erstmalig der Deutsche Mannschaftsmeister ermittelt. Lange Jahre war es üblich, dass sich am Ende der Saison die beiden besten Teams der jeweiligen Landesverbände trafen, um diesen Titel zu ermitteln. Der Modus war so ausgelegt, dass jedes Team seinen eigenen Tisch mitbrachte, um Chancengleichheit zu gewährleisten. Zusätzlich wurde eine Bundesliga installiert, bei der nur auf dem Original Kicker gespielt wurde. Mitte der neunziger Jahre verschmolzen diese beiden Wettbewerbe zur Bundesliga, deren Sieger den offiziellen Titel Deutscher Mannschaftsmeister tragen darf. In der langen Geschichte des DTFB gab es Hochs und Tiefs, Verbandsgründungen und -abmeldungen und Mitte der neunziger Jahre schienen die elektronischen Spielgeräte das Interesse am Tischfußballsport auf ein Minimum zu reduzieren. Mittlerweile hat sich dies wieder geändert. Tischfußball ist populärer denn je, die Werbeindustrie zeigt reges Interesse und viele Szenelokale und Firmen haben Tischfußball als Trendsportart angenommen.
Dadurch war und ist dieser lukrative Markt von einer Vielzahl von Herstellern umkämpft. Mit großem Marketingaufwand wurden und werden immer wieder neue Spieltische auf den Markt geworfen, was über die Jahre hinweg zu viel Unruhe in Spielerkreisen und auch teilweise in den Landesverbänden geführt hat.
Eines jedoch ist in all den Jahren gleich geblieben: Die Freude am Tischfußballsport.

Geschichte des STFV

24.10.1967

Gründungsversammlung des "Saarländischen Tischfußballverbandes"

Auf Initiative von Fritz Herz, Vorsitzender des TFF Marpingen wurde in den Räumen des Gasthauses Basler die Gründungsversammlung des STFV einberufen. Eingeladen waren alle Vorstände der damaligen saarländischen Tischfußballvereine. Erschienen waren die Vorstände folgender Vereine:

RC Hüttigweiler, RC Berschweiler, TFC Heusweiler, TFC Marpingen, TFC Bliesen, TFV Uchtelfangen, TFC Gut Stubb Neunkirchen, TFC Neuweiler, TFC Neuweiler und TFF Marpingen.

In der Gründungsversammlung wurde beschlossen ab Januar 1968 einen geordneten Spielbetrieb aufzunehmen. Der damalige 1. Vorsitzende Alfred Prinz, welcher dieses Amt 35 Jahre bis 2002 ausfüllte, hatte die Aufgabe übernommen eine Satzung nebst Geschäftsordnung und eine Spielordnung auszuarbeiten und anlässlich der 1. Vorstandssitzung am 07.11.1967 in Heusweiler vorzulegen.
Bis zur ersten Jahresabschlussversammlung, die am 06. Januar 1968 in
Hüttigweiler stattfand, hatten sich bereits 27 Vereine dem Landesverband
angeschlossen. Nach Anerkennung der Satzung und Spielordnung durch die Delegierten konnte der Spielbetrieb am 12. Januar 1968 in drei Gruppen mit eweils 10 Mannschaften aufgenommen werden. Drei der angeschlossenen Vereine hatten eine 2. Mannschaft für den Spielbetrieb gemeldet.

18.03.1992
Auf Beschluß der Mitgliederversammlung hat sich der Saarländische Tischfußballverband unter Nummer 633 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ottweiler eintragen lassen und führt seither den Namen

STFV e.V.

Nach dem Stand des Jahres 2006 gehören dem Landesverband 73 Vereine mit insgesamt 98 Mannschaften an.

Gespielt wird in folgenden Klassen:Landesliga,
Verbandsliga, Bezirksliga West, Bezirksliga Ost, Kreisliga Nord, Kreisliga Süd
und Kreisliga Mitte und alle zur Zeit mit 14 Mannschaften, Eine Mannschaft
besteht normalerweise aus 12 - 14 Spielern.

Derzeit sind 7191 Spielerinnen und Spieler lizenziert. An den vornehmlich Freitags ausgetragenen Spieltagen kommen regelmäßig 2.180 Spieler und Spielerinnen zum Einsatz.

Seit Beginn des Jahres 2003 leitet Dieter Peuser die Geschicke des Verbandes als Vorsitzender. Grußwort des Ehrenvorsitzenden

In den 35 Jahren meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorsitzender des STFV war es mir stets oberstes Ziel den Mitgliedern die Ausübung ihres Hobbys zu ermöglichen und diesem Sport gesellschaftliche Anerkennung zu verschaffen. Wenn es auch nicht einfach sein wird, so glaube ich doch fest daran, dass eines Tages Tischfußball auch bei uns im Saarland als Sportart anerkannt wird. Wir werden jedenfalls weiterhin unser geliebtes Hobby mit Begeisterung und Gemeinschaftsgeist ausüben. Hirzweiler,

 

10.02.2006      
Alfred Prinz

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